NÖ Gemeindebund-Präsident ruft das Jahr der Wertschätzung aus

Mit dem Neujahrsempfang des NÖ Gemeindebundes startete das kommunale Politjahr 2026 in Niederösterreich. Mehr als 300 Gäste bereiteten sich am 13.1. im Panoramasaal der HYPO NOE auf die Herausforderungen des Jahres vor. Präsident Johannes Pressl forderte dafür von den Gemeinden mehr Kooperationswillen. Von Bund und Land wünscht er sich ausreichende finanzielle Möglichkeiten und über Parteigrenzen hinweg rief er für 2026 zum „Jahr der kommunalpolitischen Wertschätzung“ auf.

In seiner Rede zog Präsident Johannes Pressl eine nüchterne Bilanz zu den Gemeindefinanzen, aber auch zur immer größeren Auflagenlast: „Die Arbeit wird nicht weniger, die Spielräume, die wir haben allerdings schon.“ Gleichzeitig betonte er den konstruktiven Beitrag der Gemeinden in herausfordernden Zeiten: „Durch eure Konsequenz einer Nulllohnrunde für alle kommunalpolitischen Mandatare in Niederösterreich wird zwar kein Gemeindebudget saniert, aber der Vorbildcharakter ist wichtig!“

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner schloss mit einer engagierten Rede an und betonte die zentrale Rolle der Gemeinden: „Unsere Gemeinden sind nicht nur das Fundament unserer Demokratie. Sie sind vor allem auch die besten Gradmesser, wenn es darum geht, wie es den Menschen geht.“ Sie führte aus, wie stark Bürgermeisterinnen und Bürgermeister inmitten einer angespannten weltpolitischen und wirtschaftlichen Lage gefordert seien: „Ihr übernehmt tagtäglich Verantwortung für die Menschen in euren Gemeinden.

Auch der Vizepräsident des NÖ Gemeindebundes Bgm. Lambert Handl, die Bezirksobfrau Bgm. Anette Töpfl sowie einige Bürgermeister und Mandatare des Bezirkes Waidhofen folgten der Einladung des NÖ Gemeindebundes. Sie sind sich der schwierigen Lage bewusst und sehen die Mitverantwortung der Gemeinden bei der Umsetzung notwendiger Reformen.